FACHSEMINARE

Um Netzwerke aufzubauen, neue Produkte auf den Weg zu bringen und Kunden zu überzeugen, braucht man eine Reihe individueller Schlüsselqualifikationen. Mit einem vielfältigen Angebot an Fachseminaren unterstützen wir Sie bei der Personalentwicklung in Ihrem Unternehmen und Ihre Mitarbeiter bei der Weiterentwicklung Ihrer persönlichen und sozialen Kompetenzen. Denn: qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital unserer Branche.
 

Zielgruppe

Die Fachseminare richten sich sowohl an Auszubildende und Angestellte wie auch an Führungskräfte.
 

Inhalt

In den Fachseminaren wird je nach Zielgruppen unterschiedlich geschult und die Themengebiete sind vielseitig. Vermittelt wird themenspezifisches Fachwissen, denn ausgezeichnete Fachkompetenzen sind für jeden Mitarbeiter unerlässlich. Doch auch Soft Skills wie Flexibilität, Belastbarkeit oder Team- und Kommunikationsfähigkeit nehmen mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert ein und werden deswegen in den Fachseminaren behandelt.  

Die Gruppen sind, um optimale Schulungsergebnisse zu erreichen, meist sehr klein.

Alle Dozenten sind ausgewiesene Experten in ihrem Fachgebiet. Unser Angebot wird kontinuierlich erweitert. Themen, die für Ihr Unternehmen von Interesse sind, nehmen wir – wenn möglich - gerne in das Lehrgangsangebot mit auf. Sprechen Sie uns an.

 

 

Folgende Themen werden u. a. als Fachseminare im Rahmen der VDM METALLAKADEMIE regelmäßig angeboten:

  • Vertrieb
  • Außenhandel
  • Rhetorik
  • u.v.m.

Kosten

Der Kostenbeitrag für die jeweiligen Fachseminare liegt bei rund 350 Euro pro Seminartag und Teilnehmer (umsatzsteuerfrei da Fortbildungsveranstaltung).


Veranstaltungsort

Die Fachseminare werden an verschiedenen Orten abgehalten. Die konkreten Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte dem aktuellen Programm.
 

ANSPRECHPARTNER

Richard Hill
Fachbereich Bildung & Kommunikation

Telefon +49 30 259 37 38 - 18

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Fachseminar


WORKSHOPS & PRODUKTSEMINAR

Die Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeiter steigen permanent. Zahlreiche und stetige Neuerungen in der Gesetzgebung, vor allem im Abfall- und Umwelt- und Stoffrecht, aber auch im Steuer- und Außenhandelsrecht sowie im Arbeits- und Sozialrecht machen der Branche stark zu schaffen.
Damit die VDM Mitgliedsunternehmen bei diesen Fragestellungen gut aufgestellt sind, bietet die Metallakademie regelmäßig kostenlose Workshops zu aktuellen Themen und Problematiken an. Darüber hinaus sollen die kostenlosen Workshops die Möglichkeit bieten, sich produkt- sowie branchenbezogen zu informieren. Neu- und Quereinsteiger, aber auch ausgebildete Facharbeiter können in diesen Veranstaltungen Fachwissen erlangen und vertiefen.
 
Das Angebot der Workshops gestaltet sich nach den aktuell anfallenden Themen aus den Bereichen Umweltrecht, Steuern, Handelsrecht, Transport- und Güterverkehr sowie aus dem Bereich Soft Skills und wird je nach Bedarf geplant und angeboten. Themen sind u. a. : Risikomanagement beim Metallankauf & Diebstahlsschutz, Reverse Charge oder aber auch ein Grundkurs Schrotte und Metalle. Regelmäßig angeboten werden Produktseminare sowie das Update Umweltrecht.

  • Produktseminare
  • Probenahme
  • Abfallverbringungsrecht
  • Risikomanagement beim Metallankauf & Diebstahlsschutz
  • u. v. m.


Kosten

Viele Workshops werden kostenlos angeboten, in Einzelfällen wird eine geringe Tagungspauschale für Raum und Verpflegung berechnet.

 

Trainer

Alle Kurse werden von kompetenten Referenten und Trainern geleitet, die das nötige Fachwissen aus den Betrieben und der Branche mitbringen.

 

Kursort

Die Kurse finden in der Regel im Tagungsraum in der VDM-Geschäftsstelle in Berlin statt. Ausnahmen kann es bei Produktseminaren, die in Verbindung mit Werksbesichtigungen angeboten werden, geben.

 

Gruppengröße

Je nach Workshopangebot kann die Teilnehmerzahl variieren. Grundsätzlich vorgesehen sind 25 Teilnehmer.

 

Termine

Das aktuelle Workshopangebot sowie alle Termine und Kursorte entnehmen Sie bitte dem aktuellen Programm der VDM METALLAKADEMIE.

SEMINARVORTRÄGE

Hier können die Vorträge, die auf den Seminaren gehalten wurden, heruntergeladen werden.


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Workshop


JUNIORENPROGRAMM

Das VDM Juniorenförderprogramm wendet sich an junge Menschen, die in der Metallwirtschaft tätig sind. Das Programm ist auf drei Jahre angelegt, der Eintritt ist jederzeit möglich. Nach erfolgreichem Besuch der Seminare wird das Abschlusszertifikat „Absolvent Juniorenförderprogramm VDM“ erlangt. Besucht werden müssen die jeweils einwöchigen Pflichtseminare „Metallurgie und Technik“ und „Grundlagen des Metallhandels“ sowie sechs Wahlseminare. Bis zu zwei Seminare der METALLAKADEMIE, die außerhalb des eigentlichen Juniorenprogramms angeboten werden, können als Wahlseminar angerechnet werden. Details regelt die Ausbildungsordnung.  

 

 

Kosten

Die Teilnahmegebühr ist gering, da die Juniorenförderung eine satzungsgemäße Aufgabe des VDM für seine Mitglieder ist. Deshalb werden in der Regel nur die Kosten umgelegt. Hinzu kommt, dass viele Referenten aus dem Kreis unserer Mitgliedsunternehmen ehrenamtlich tätig sind.

 

FÖRDERMÖGLICHKEIT
Die Hans-Joachim Kaps-Stiftung unterstützt junge Leute, die Interesse am Programm haben. Es besteht die Möglichkeit, finanzielle Mittel zu beantragen, um eine Teilnahme am Juniorenprogramm zu ermöglichen, z. B. wenn der Arbeitgeber die Kosten für das Programm nicht übernimmt oder andere Gründe eine Teilnahme erschweren. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite der Hans-Joachim Kaps-Stiftung unter www.kaps-stiftung.de  

 

Ausbildungsordnung VDM Juniorenförderprogramm
 
Der VDM hat in § 1 Ziffer 2 seiner Satzung die Nachwuchsförderung als Vereinszweck festgelegt. Das VDM Jurorenförderprogramm wendet sich an junge Menschen, die in der Metallwirtschaft (Handel, Recycling, Produktion) tätig sind. Beim Eintritt in das Programm sollten die Teilnehmer nicht älter als 35 Jahre sein; für berufliche Seiteneinsteiger kann hiervon eine Ausnahme gemacht werden. Das Programm ist auf drei Jahre angelegt, der Eintritt ist jederzeit möglich.


Das Programm besteht aus 2 Pflichtseminaren und 6 Wahlseminaren. Nach erfolgreichem Besuch der Seminare wird das Abschlusszeugnis: „Absolvent Juniorenförderprogramm VDM“ vergeben.


Die beiden Pflichtseminare sind auf je 6 Tage angelegt und finden jeweils alle 2 Jahre statt. Im Mittelpunkt steht neben der fachlichen Wissensvermittlung die persönliche Kommunikation unter den Teilnehmern. Am Ende jedes Pflichtseminars steht eine verbindlich abzulegende Abschlussprüfung.

Inhalte Pflichtseminar „Metallurgie und Technik“: > die wichtigsten Metalle in jeweils 90 Minuten: Produktion, Handel, Verwendung, Recycling   > Basiswissen der Metallurgie   > mindestens eine Besichtigung.


Inhalte Pflichtseminar „Grundlagen des Metallhandels“: > Rechtliche Rahmenbedingungen des Metallhandels > Kaufmännisches Grundwissen des Metallhandels   >  Metallbörse

Wahlseminare finden kontinuierlich statt. Jährlich sollen mindestens zwei Besichtigungslehrgänge (max. 40 Teilnehmer) und ein Börsenseminar in London (max. 25 Teilnehmer) angeboten werden. Um eine gleichmäßige Berücksichtigung der Metalle zu gewährleisten, gilt folgendes Schema: Jahr A: Kupfer, Zink; Jahr B: Aluminium, Blei; Jahr C: Nickel/Edelstahl, Sondermetalle/Zinn. Darüber hinaus kann die METALLAKADEMIE weitere Wahlseminare (z.B. internationale Juniorenseminare mit anderen Verbänden) anbieten.

Üblicher Ablauf der Wahlseminare: 1.Tag: 18.00 Uhr  Einführungsvortrag, Netzwerkabend  2.Tag:  Werksbesichtigung mit Vorträgen 3.Tag:  Werksbesichtigung mit Vorträgen / ca. 14 Uhr Ende. Es sollten möglichst Betriebe unterschiedlicher Wertschöpfungsstufen besichtigt werden. Beispiele: Metallproduzent und Halbzeugwerk oder Dreherei und Recycler.

Es ist möglich, bis zu zwei Seminare der METALLAKADEMIE, die außerhalb des eigentlichen Juniorenprogramms angeboten werden, als Wahlseminar anrechnen zu lassen, wenn sie in Angebot und Umfang diesen Richtlinien entsprechen. In den Einladungen sollte auf die Möglichkeit der Anrechnung als Wahlseminar hingewiesen werden. Hierzu gehören: > Seminare der Kaps-Stiftung > Fachseminare VDM/WGM > Workshops VDM/WGM. Die Teilnehmer verpflichten sich, an allen Bestandteilen der Seminare teilzunehmen. Insbesondere eine vorzeitige Abreise am letzten Seminartag ist nicht gestattet. Die Nutzung von elektronischen Geräten (z.B. PC, Mobiltelefon, Tablet) während der Seminarveranstaltungen ist verboten.

Übergangsregeln wegen der Corona-Pandemie


Aufgrund der langanhaltenden COVID 19-Pandemie-Situation und der dadurch eingeschränkten Möglichkeiten, unsere bisherigen Präsenzseminare durchführen zu können, gibt es seit 2020 eine Sonderregelung.


Es ist möglich, sich für die Teilnahme an mindestens zwei VDM Online-Seminaren ein Wahlseminar im Rahmen des VDM-Juniorenprogramms anerkennen zu lassen.


Anerkennungswürdige Online-Seminare sind allerdings nur solche, bei denen inhaltlich fach-spezifische Informationen für die Branche vermittelt werden. Dazu zählt beispielsweise nicht der Junioren-Onlinetreff, hier geht es ausschließlich um die Kommunikation miteinander.


Insgesamt ist es möglich, sich auf diesem Weg maximal zwei Wahlseminare anrechnen zu lassen.

 

SEMINARVORTRÄGE

Hier können die Vorträge, die auf den Seminaren gehalten wurden, heruntergeladen werden.

Juniorenwahlseminar "LME-London Metal Exchange" - Vortrag zu London Commodities Spotlight
Juniorenwahlseminar "LME-London Metal Exchange" - Vortrag Zak Garner INTL FCStone
Juniorenwahlseminar "LME-London Metal Exchange" - Vortrag Markets Presentation Notes
Juniorenwahlseminar "LME-London Metal Exchange" - Vortrag Marcel Kamenzin, Metalbrokers
Juniorenwahlseminar "LME-London Metal Exchange" - Vortrag Herwig Schmidt, Triland Metals
Juniorenwahlseminar "LME-London Metal Exchange" - Vortrag Brett Phillpott, INTL FCStone

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STUDIUM BETRIEBSWIRT/IN METALLHANDEL

 

Seit 2015 bieten VDM und WGM den staatlich anerkannten Studiengang „Betriebswirt/in Metallhandel (VDM)“ an, er genießt in der Branche hohes Ansehen. Ab 2020 wird nun darüber hinaus der Studiengang „Technische Betriebswirtschaft Metallhandel (B.Sc.)“ starten, der mit einem Bachelor-Abschluss endet. Gemeinsam ist beiden online-Studiengängen, dass neben der klassischen Betriebswirtschaftslehre (BWL) auch Technik/Metallkunde gelehrt wird. Der Unterschied zwischen den Studiengängen liegt künftig in den Zulassungsvoraussetzungen und in dem zu erreichenden Abschluss. Während für den Studiengang„Technische Betriebswirtschaft Metallhandel (B.Sc.)“  die gesetzliche Zugangsberechtigung zu einer Hochschule (z.B. Abitur) vorliegen muss, steht der im Bereich BWL thematisch schlankere Studiengang „Betriebswirt/in Metallhandel (VDM)“ auch anderen Interessierten (z.B. mit mittlerem Schulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung) als sogenannter Zertifikatslehrgang offen.

 

Technische Betriebswirtschaft Metallhandel

(Bachelor of Science)

Ab 2020 bieten die Verbände VDM und WGM den Studiengang „Technische Betriebswirtschaft Metallhandel B.Sc.“ an. Es ist ein Online-Studium, das von der Universität Fresenius onlineplus durchgeführt wird. Ergänzt wird es durch die jährlichen Präsenzseminare „Metallstudium plus“, die von VDM und WGM als Studieneinführung bzw. Studienbegleitung angeboten werden. Die Präsenzseminare fließen zwar nicht in die Bewertung ein, eine Teilnahme wird aber dringend empfohlen. Der Studiengang bietet ein umfassendes, interdisziplinäres Lehrangebot in den Bereichen Metalle, Werkstofftechnik, Betriebswirtschaft und Handel. Er ist auf 6 bis 8 Semester angelegt und besteht aus insgesamt 38 Modulen, die vorwiegend online vermittelt werden. Die gesetzliche Zugangsberechtigung zu einer Hochschule (z.B. Abitur) ist erforderlich.

Betriebswirtschaftliche Inhalte sind beispielsweise Marketing, Controlling, Personalmanagement, internationale Unternehmensführung, Projekt- und Qualitätsmanagement, Digitale Transformation, Digitale Geschäftsmodelle, Automatisierung und Digitalisierung in der Industrie oder das Technische Management.

Die technische Modulgruppe „Werkstoff- und Produktkunde“ beschäftigt sich mit metallurgischen und technischen Themen der Metallwirtschaft und wurde von VDM und WGM speziell für unser Studium entworfen. Inhalte sind beispielsweise NE-Metall-Grundlagen, NE-Metall-Werkstoffkunde, Leichtmetalle, Buntmetalle, Eisen und Stahl, Recycling, Kunststoffe sowie Anarbeitung und Technisches Zeichnen. Das Studium beinhaltet auch Praktika, in deren Rahmen praktische Erfahrungen zum Thema Werkstoffkunde gesammelt werden.

Die monatlichen Kosten richten sich nach der gebuchten Studiendauer. Legt man ein dreijähriges Studium zu Grunde, sind es 295 Euro.

 

Genauere Informationen finden Sie in unserer Broschüre zum Studium, die Sie bei der Geschäftsstelle anfordern oder hier herunterladen können.

 

Betriebswirt/in Metallhandel (VDM)

Dieser Studiengang wird vom VDM bereits seit 2015 erfolgreich angeboten und wurde nun zum Online-Studium mit aktualisierten Inhalten weiterentwickelt. Es ist auf 6 Semester angelegt, auf Wunsch sind aber auch Abweichungen möglich. Der Studiengang lehnt sich eng an das Bachelor-Studium an, ist aber inhaltlich schlanker angelegt. Das Studium wird als sogenannter „Zertifikatslehrgang“ von der Hochschule Fresenius onlineplus durchgeführt. Eine besondere Zulassungsvoraussetzung besteht nicht, aber es ist zu beachten, dass auch dieses Studium Hochschulniveau hat. Ein ausführliches Bewerbungsgespräch mit dem VDM ist deshalb obligatorisch.

Die branchenbezogene Modulgruppe „Werkstoff- und Produktgruppe“ wird im Vergleich zum Bachelor-Studiengang unverändert angeboten, die BWL-Inhalte wurden jedoch auf die wesentlichen Elemente reduziert. Der Studiengang besteht deshalb nur aus 24 Modulen, er endet wie bisher mit einem Zertifikat „Betriebswirt/in Metallhandel (VDM)“. Es besteht die Möglichkeit, ein Werkstoffpraktikum zu absolvieren. Ergänzt wird der Studiengang durch das Präsenzseminar „Metallstudium plus“, welches jährlich wiederkehrend von VDM und WGM als Studieneinführung bzw. Studienbegleitung angeboten wird

Die monatlichen Kosten richten sich nach der gebuchten Studiendauer. Legt man ein dreijähriges Studium zu Grunde, sind es 295 Euro.

 

Genauere Informationen über diesen Studiengang erhalten Sie bei der Geschäftsstelle.

 

 

 

 

 

 

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Fachseminar


ESN FORTBILDUNG

Die Entsorgergemeinschaft der Deutschen Stahl- und NE-Metall-Recycling-Wirtschaft e. V. (ESN) ist eine branchenbezogene Qualitätsgemeinschaft. Zu ihren Aufgaben gehören die Zertifizierung ihrer Mitgliedsunternehmen und die Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Schulungen. Dazu bietet die ESN staatlich anerkannte Lehrgänge, die speziell auf die Stahl- und NE-Metall-Recycling-Wirtschaft zugeschnitten sind. Die Auditoren kennen die Branche, das blaue ESN-Logo ist ein Qualitätszeichen geworden.
 

Zur Übersicht finden Sie HIER eine Broschüre.

 

Warum zertifizieren?

Schrotte sind aus juristischer Sicht „Abfälle zur Verwertung“ und unterliegen somit den Vorschriften des Abfallrechts. Aus der im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) geregelten Produktverantwortung folgt, dass derjenige, der Material abgibt, bis zu seiner endgültigen Verwertung – und ggf. noch darüber hinaus – die Verantwortung für einen sorgsamen und umweltgerechten Umgang mit diesem Material trägt. Das Gesetz sieht vor, dass Betriebe, die in besonderer Weise qualifiziert sind, das Prädikat Entsorgungsfachbetrieb erwerben können und als solcher zertifiziert werden.
 

Entsorgungsfachbetrieb - Was ist das?

  1. Gemäß § 56 II KrWG ist der Entsorgungsfachbetrieb ein Betrieb, der gewerbsmäßig, im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmen oder öffentlicher Einrichtungen, Abfälle sammelt, befördert, lagert, behandelt, verwertet, beseitigt, mit diesen handelt oder makelt und
  2. in Bezug auf eine oder mehrere der in Nummer 1 genannten Tätigkeiten durch eine technische Überwachungsorganisation oder eine Entsorgergemeinschaft als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert ist.

 
Entsorgungsfachbetriebe bieten eine hohe Gewähr für einen sach- und umweltgerechten Umgang mit Abfällen und stellen im Rahmen der Produktverantwortung einen wichtigen Schutz für Lieferanten und Abnehmer dar. In vielen Ausschreibungen ist eine entsprechend Zertifizierung unerlässliche Teilnahmevoraussetzung.
 

Sach- und Fachkundelehrgänge

Die Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) verlangt in § 9 Abs. 2 Nr. 3, dass verantwortliche Personen in Entsorgungsfachbetrieben über fachliche Kenntnisse verfügen müssen. Daher müssen die für die Leitung und Beaufsichtigung von Entsorgungsfachbetrieben verantwortlichen Personen mindestens alle zwei Jahre einen staatlich anerkannten Sach- und Fachkundelehrgang besuchen.
Die ESN bietet zu allen Terminen bzw. Veranstaltungen auch das Zusatzmodul Abfallbeauftragter
 

VDM als Partner der ESN

Die ESN ist 1996 auf Initiative des VDM und der damaligen Fachverbände BDS und DSV als Branchenlösung gegründet worden. In den Räumen der VDM Geschäftsstelle in Berlin werden jährlich zwei ESN-Schulungen angeboten, die einen intensiven Bezug zur NE-Metall-Recycling-Wirtschaft haben. 
 

ESN-Lehrgänge

Auf den ESN-Lehrgängen wird das nötige Fachwissen von kompetenten Referenten aus der Branche vermittelt. Bisher wurden über 3.500 Personen geschult. Die ESN bietet einmal jährlich einen Grundlehrgang in Bonn sowie zahlreiche Fortbildungslehrgänge u. a. in Bonn und Berlin an.
 
Bestandteile und Inhalte dieser Veranstaltung sind im Wesentlichen die nach § 60 III KrWG erforderlichen Aufgaben und Pflichten:
 

  • Betriebsabläufe und Verantwortlichkeiten für die Umsetzung der rechtlichen Vorgaben im Abfallbereich im Unternehmen
  • Lagerung und Beförderung von Abfällen sowie insbesondere die praxisrelevante Gefahrgutvorschriften
  • Haftung des Einzelnen und des Unternehmens im Entsorgungsbereich

 
Nähere Informationen zum Seminarprogramm, den Inhalten der Kurse und den Terminen finden Sie auf der Internetseite der ESN.